27/28.7. 8.Woche: Lofoten Viking-Museum, Fredvang Strandcamping, Reinefjordtour

Am Mittwoch ist unsere Rechnung nicht aufgegeangen, dass es morgens eine Regenpause gibt, so dass das Zelt etwas abtrocknen kann und wir nicht im Regen abbauen müssen. Nun gut, wir sind an unseren Aufgaben gewachsen 😉 und haben das Zelt nass und im Regen abgebaut und damit wir es nicht verlernen, auch auf den Lofoten wieder im Regen aufgebaut. War zum Glück nur Nieselregen. Auf der Fahrt haben wir in Borg das Wikingermuseum besucht. Dort wurde ein komplettes Langhaus rekonstruiert und Wikingerschiffe nachgebaut. Alle Vikingfans hätten ihre Freude gehabt.

Der neue Campingplatz hat wieder ein ganz anderes Konzept. Er liegt sehr schön direkt an einem Strand, hat eine riesige Wiese auf der man sich selber einen Platz sucht ohne irgendwelche Regeln. Dafür ist der Service minimalistisch. Es gibt eine kleine Küche in der auch die Waschmaschine steht, aber um die elektrischen Kochplatten zu nutzen muss man Münzen einwerfen. Die Sanitäranlagen sind da aber auch sehr minimalistisch. Der Typ an der Rezeption redet nicht gerne.

Das Zelt steht trocken, der Abstand zu anderen Zelten/Wohnmobilen ist entspannt und für mich sehr wichtig, es ist keine Straße zu hören sondern Möven und Meeresrauschen. Finden wir voll in Ordnung.

Heute haben wir wieder einen ruhigen Tag eingeglegt und sind in das Fischerdorf Reine gefahren. Reine beherbergt viele Rorbu-Hütten und bietet echtes Lofotenmilieu. Die Rorbu waren eine Wohnstätte für Ruderer und in früheren Jahrhunderten dienten diese stets direkt am Meer und teils sogar auf Pfählen stehende Holzhütten den oft von weither angereisten Fischern als Quartier.

Für eine Fjordbootstour sind wir im Prinzip mit einem öffentlichen Verkehrsmittel, welches 63 Passagiere fasst, durch die wunderschönen Reinefjord und Kirkefjord geschippert und konnten grandiose Ansichten genießen. Slartibartfaß hat völlig zu Recht einen Preis für die norwegischen Fjorde bekommen (Per Anhalter durch die Galaxys) :-).

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