30.7. 9.Woche: Abschied Lofoten, Malstrom Saltstraumen, Krogen Camping (Helgeland)

Die Lofoten haben sich mit strahlendem Sonnenschein von uns verabschiedet. An der Fähre hatte ich genug Zeit um mein ganzes Duft QiGong zu absolvieren und konnte beobachten, dass ich einige Damen angesteckt habe :-). Die Fähre hat bei sehr ruhiger See 3 1/4h gebraucht und ich konnte bei Meeresblick meinen derzeitigen Lieblingspodcast von Paul Brandenburg hören. Die Strecke ist bei nicht seefesten Personen sehr unbeliebt. Glück gehabt.

Hilmar konnte sich auf unserer Fahrt einen Kindheitstraum erfüllen und im größten Gezeitenstrom der Welt angeln.

„Der Saltstraumen, 30 Straßenkilometer südöstlich der Stadt Bodø in Norwegen gelegen, (Luftlinie etwa 10 Kilometer) südöstlich der Stadt Bodø in Norwegen gelegen, ist der stärkste Gezeitenstrom der Welt. Sein Name leitet sich ab von Salten, der Region, in der er sich befindet. Straumen stammt vom altnordischen straumr für „Strom, Strömung“. Durch den 2,5 km langen und 150 Meter breiten Sund strömen im Wechsel der Gezeiten fast 400 Millionen Kubikmeter Wasser zwischen dem Saltfjord am Meer und dem Skjerstadfjord im Inland (auch „Innerer Saltfjord“) hin und her. Der Sund befindet sich zwischen der Insel Straumøy im Süden und der Halbinsel Knaplundsoya im Norden.

Der Strom erreicht dabei Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h, an seinem Rand entstehen gewaltige Strudel. Sie können einen Durchmesser bis zu zehn Metern erreichen und mehr als vier Meter in die Tiefe reichen. Lediglich bei der Tidenumkehr tritt für kurze Zeit Ruhe ein, also beim Höchst- und Tiefststand des Skjerstadfjords. Durch Tidal Choking fällt der Tidenhub im Skjerstadfjord im Vergleich zum Saltfjord geringer aus und ist zeitlich um 1 Stunde und 41 Minuten versetzt, somit auch der Zeitpunkt der Tidenumkehr. Auf einer Brücke führt die Küstenstraße Fv17 über den Strom und bietet eindrucksvolle Aussichten. Die Ufer des Saltstraumen bieten begehrte Angelplätze, da das nährstoffreiche Wasser Fische anzieht.“ (Wikipedia)

Auf der weiteren Fahrt hatten wir des öfteren tierischen Gegenverkehr. Hier sind es keine Rentiere mehr, sondern Schafe, Ziegen und wohl auch ab und an Kühe. Die Ziegen fühlten sich als Herr der Straße und haben uns gnädig Durchfahrt gewährt. Angekommen sind wir auf einem zauberhaften kleinen Campingplatz mit nur 30 Stellplätzen, weit ab einer Straße und direkt an dem Lachsfluß Røssåga gelegen, den man auf dem zweiten Bild sieht. Hilmar braucht also nur aus dem Zelt kommen, 3 Schritte gehen und schon kann er loslegen. Wir sind gespannt ob es klappt, denn an einem Fluß auf Lachs oder Forelle zu angeln ist angeltechnisch ein ganz anderes Procedere.

Schreibe einen Kommentar